Tarifvertrag krankenhäuser hamburg

Weitere Informationen finden Sie in der jeweiligen Krankenversicherung und im geltenden Tarifvertrag. Informationen zum Mutterschaftsurlaub: www.bmfsfj.de/blob/94398/ff6a51cf550dbb2c4b6170cce99e5b3d/mutter … Die folgenden Arbeitgeberorganisationen, die auf nationaler Ebene tätig sind, schließen Tarifverträge ab. Bei den privaten Krankenhaus- und Klinikbeschäftigten gibt es eine Rahmenvereinbarung von BDPK und DHV/medsonet über die Arbeitszeit und das Renumerationssystem, aber in den meisten deutschen Regionen gibt es keine Lohnvereinbarungen für mehrere Arbeitgeber. Nur wenige Regionalverbände der BDPK haben Tarifverträge mit ver.di oder DHV/medsonet abgeschlossen. Die Vereinbarung von 2009 von bayernlig und ver.di sah eine Gehaltserhöhung von 3 %, die Wiedereinstellung flexibler Arbeitszeitregelungen und die Bereitstellung von Freizeit- und Arbeitszeitgutschriften im Austausch für Bereitschafts- und Bereitschaftsdienste vor. Kürzungen der öffentlichen Mittel durch die Länder und die Umstellung auf ein fallbasiertes Flachgrund-Renumerationssystem (G-DRG-System) im Jahr 2002 führten zu einer Privatisierungswelle der öffentlichen Krankenhäuser (Schulten/Böhlke 2009) und zu einem Rückgang der Zahl des Pflegepersonals ohne Ärzte. (Expertenkommission Pflege 2007). Im Jahr 2008 lag das Krankenhauspersonal pro 1.000 Patienten unter dem OECD-Durchschnitt.

Die Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals verschlechterten sich (InEK 2010). Dies führte zu Einstellungsproblemen, woraufhin 2009 ein Krankenhausreformgesetz verabschiedet wurde. Dieses Gesetz sah ein dreijähriges Förderprogramm zur Einstellung von Pflegepersonal vor. In den meisten Fällen beschränken sich Die Vereinbarungen mit einem Arbeitgeber auf Lohnfragen und Arbeitszeiten. Unternehmensvereinbarungen, die einen breiteren Anwendungsbereich von Bestimmungen regeln, nehmen häufig TVöD-Pflege/Tdl-Pflege als Referenz an. Der von Helios Kliniken und ver.di 2007 geschlossene Betriebsvertrag kann als eher außergewöhnlicher Fall angesehen werden. Darüber hinaus enthält es eine Vereinbarung über die Ausbildung, die speziell auf die berufliche Entwicklung und die Lohnerhöhung des Pflegepersonals abzielt. Außerdem wird in einer Rahmenvereinbarung Einstellungsprobleme behoben, indem sie einen befristeten Zuschlag von 100 Euro für weibliche Rückkehrerinnen für Kinderbetreuungsdienste vorsieht. Der Bereitschaftsdienst wird laut TvöD abgerechnet; Arbeitnehmer, die Nachtschichten und rotierende Schichten durchführen, haben jedoch Anspruch auf zusätzliche Urlaubstage. Die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ist die größte in diesem Sektor tätige Gewerkschaft. Im Jahr 2009 hatte die DGB-Mitgliedsorganisation 2.138 200 200 Mitglieder (Beschäftigte und Beamte) in einem breiten Spektrum von privaten und öffentlichen Sektoren.

Im Gesundheitswesen ist Ver.di an Tarifverhandlungen auf branchenübergreifender, sektoraler und betrieblicher Ebene beteiligt. Reformen im Gesundheitswesen und im Sozialwesen haben zu einem Rückgang der öffentlichen Krankenhäuser geführt, während die Zahl der privaten Anbieter zugenommen hat. Der öffentliche Gesundheitssektor unterliegt Vereinbarungen über mehrere Arbeitgeber, aber im privaten Sektor sind selbst Vereinbarungen mit nur einem Arbeitgeber schwer zu erreichen. Bis zum Sommer 2010 wird ein Mindestlohn die wachsende Zahl von Hilfspflegekräften in der Privatwirtschaft abdecken. Es liegen keine Daten über die Tariferstattung im Gesundheits- und Sozialwesen vor. Die nachstehende Tabelle gibt Aufschluss über die Deckungsquote des Krankenhauspersonals (ohne Ärzte) auf der Grundlage einer Umfrage des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) aus dem Jahr 2008. Sie zeigt, dass die meisten Krankenhausmitarbeiter durch sektorübergreifende Vereinbarungen (TVÖD, TdL) von VKA und TdL sowie ver.di/dbb tarifunion abgedeckt sind. Bitte beachten Sie, dass diese Vereinbarungen nicht für ausgelagerte oder in-house-Dienstleistungen wie Catering oder Industriereinigung gelten.

Zur Vertretung des öffentlichen Sektors siehe oben. In der Privatwirtschaft sind die meisten Krankenhäuser durch den BDPK und seine regionalen Mitarbeiter vertreten.