Vertragsverlängerung während der kurzarbeit

Der Arbeitgeber trifft Entscheidungen sowohl hinsichtlich der Einführung als auch des Entzugs von Kurzarbeit. Die Umstände dieser Gelegenheit sollten im lokalen Tarifvertrag oder alternativ in einer Vereinbarung mit 70 Prozent der Beschäftigten in der Situation, in der es keinen Tarifvertrag gibt, geklärt werden. Mit Ausnahme besonderer Umstände darf der Arbeitgeber von einem Arbeitnehmer nicht verlangen, mehr als die vereinbarte Wochenarbeitszeit zu leisten. Die Kurzarbeitsbeihilfe soll die Kosten für die Arbeitszeitverkürzung des Arbeitgebers decken. Die Rechtsvorschriften ermöglichen es dem Arbeitgeber in vollem Umfang, eine vorübergehende Entlassung vorzunehmen, die die Zahl der Arbeitszeiten des Arbeitnehmers auf Null reduziert. Die Kurzarbeitsbeihilfe ist jedoch für höchstens 60 % der Arbeitszeit zu zahlen. Im Falle des Vollzeit-Krankenstands (FTSL) wird keine finanzielle Unterstützung für Kurzarbeit ausgezahlt, und die Unterstützung wird bei der Abstimmung korrigiert. Die Unterstützung soll 75 % der Arbeitgeberkosten nach der verkürzten Arbeitszeit entsprechen. Die finanzielle Unterstützung gilt für Arbeitnehmer, für die der Arbeitgeber verpflichtet ist, die Sozialversicherungsbeiträge des Arbeitgebers während des Monats zu zahlen, in dem die Unterstützung erhalten wird.

Wenn es einen zentralen Tarifvertrag gibt, wird die Anwendung von Kurzarbeit und deren Arbeitnehmer in einem lokalen Tarifvertrag geregelt. Welche Arbeitnehmer in die finanzielle Unterstützung fallen und inwieweit Arbeitszeiten und Löhne reduziert werden, richtet sich an diese lokale Vereinbarung. Die Arbeitnehmer müssen in der Lage sein, ihre Arbeit kurzfristig, spätestens am nächsten Tag wieder aufzunehmen, jedoch können spezifische Regeln in Tarifverträgen geregelt werden; weitere Informationen finden Sie unter „Können Mitarbeiter mit der Zeit, in der sie von der Arbeit entlassen werden, tun, was sie wollen?“ Ein Vertrag kann gebrochen werden, wenn Sie oder Ihr Arbeitgeber einer Vertragsklausel nicht folgen. Dies wird als „Vertragsbruch“ bezeichnet. Wenn Sie beispielsweise entlassen werden und Ihr Arbeitgeber Ihnen nicht die Höhe der Kündigung gibt, auf die Sie gemäß Ihrem Vertrag Anspruch haben, wäre dies ein Vertragsbruch. Ein vorübergehendes Elterngeld für die Betreuung eines kranken Kindes (VAB) wird an einen Elternteil gezahlt, der sich von seinem Arbeitsplatz fernhalten muss, um sich um ein krankes Kind zu kümmern. Der Erhalt einer vorübergehenden Leistung für die Betreuung eines kranken Kindes gilt als arbeitsfern. Wenn der Elternteil in einen Kurzarbeitsplan eingebunden ist, wird die Kurzarbeitsbeihilfe für die Zeit gezahlt, die der Elternteil während des Kurzarbeitsplans gearbeitet hätte.